2016 — eine Saison mit vielen Rückschlägen

2016 sollte es sportlich zu neuen Ufern gehen. Was am Ende bleibt sind keine schlechten Ergebnisse, aber auch nicht der erhoffte Sprung nach vorn. Bis Ende März lief das Training speziell im Laufen sehr gut. Ziel war es im Halbmarathon und Marathon meine Bestzeiten anzugreifen. Nach dem Trainingslager hatte ich allerdings Schmerzen im Hüftbereich beim Laufen, sodass ich leider Hamburg nicht laufen konnte und Berlin auch nur mit wenig Tempo. Ein paar Wochen Pause und ich konnte wieder ins Training für Kalmar einsteigen. Die Ergebnisse wurden auch im Verlauf der Saison immer besser. Auf der ungeliebten Olympischen Distanz in Havelberg machte ich wahrscheinlich den besten Wettkampf in diesem Jahr. Leider stürzte ich an der Müritz drei Wochen vor Kalmar schwer, sodass an eine gute Vorbereitung nicht mehr zu denken war. Dafür lief der Wettkampf allerdings sehr gut. Mit dem Ziel nur zu finishen, nahm ich mir den Druck und konnte meine Bestzeit über die Langdistanz aufstellen. Allerdings entspricht das nicht meinen Vorstellungen. Da muss noch etwas kommen!!!! Danach hieß es nochmal Marathon. Zunächst in Berlin als Training und dann richtig in Frankfurt. Auch hier fiel ich eine Woche nach Berlin aus. Die Trainingsergebnisse waren allerdings sehr gut. In Frankfurt selbst fehlten mir auf den letzten Kilometern allerdings der Kopf, die Beine und der Mut, sodass ich unter meinen Möglichkeiten blieb.
Was bleibt am Ende der Saison? Die Gewissheit, dass man immer wieder aufstehen und weitermachen muss.
Was kommt 2017? Viel, mit neuer Motivation!!!